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ISLAMISCHER UND CHRISTLICHER TERRORISMUS

Angesichts  des islamischen Faschismus' ist heute auf die perverse Substanz der Religion überhaupt hinzuweisen:  Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, mit dem der Lohnsklave sein Sklavendasein betäubt. Wer die Religion für normal erklärt, muss zugleich erklären, dass der Mensch keine humanistische Potenz habe, dass er auf immer Sklave sein wird, dass fremde Wesen ihn beherrschen und dass er diese auf immer anbeten wird. Dekadenz beginnt dort, wo die Ohnmacht des Menschen vor dem historischen Schicksal bestätigt wird. Es war der französische Dorfpfarrer Meslier, der größte politische Schriftsteller der französischen Aufklärung, der forderte, dass man die Reichen und Vornehmen dieser Welt an den Gedärmen der Pfaffen aufhängen müsse und es war Voltaire, der 1762 Auszüge aus dem Werk Mesliers veröffentlichte (Extraits des Sentiments de Jean Meslier). Für den 'IS' ist Paris, die Stadt der Aufklärung und der Revolution, natürlich die Stadt der Sünde. Auch Adolf Hitler wollte am Ende des zweiten Weltkrieges Paris dem Erdboden gleichmachen.

Gerade die Erklärung des  Zusammenhanges zwischen der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und der Religion  müssen aber die bürgerlichen Medien unterlassen, es darf in den produktiven Klassen nicht zur Erkenntnis der sozialen Ursachen der Religion kommen, die zugleich die wissenschaftliche Haltlosigkeit jeglicher Religion aufzeigen würde. Argumentierte die französische Aufklärung gegen die Religion mit einem naturwissenschaftlichen Ansatz, die metaphysischen Begriffe seien, so Holbach, relativ auf den Stand der Naturbeherrschung, so hat der Marxismus einen gesellschaftswissenschaftlichen Ansatz: "Der religiöse Widerschein der wirklichen Welt kann überhaupt nur verschwinden, sobald die Verhältnisse des praktischen Werkeltagslebens den Menschen tagtäglich durchsichtig vernünftige Beziehungen zueinander und zur Natur darstellen" (Karl Marx, Das Kapital, Werke Band 23, Dietz Verlag Berlin, 1960,94).

Trotz aller verbalradikalen Distanzierung vom Islamischen Staat darf nicht untergehen, dass der Christliche Staat, der "Staat der Heuchelei", der auf "Menschenkehricht"  basiert ((Vergleiche Karl Marx, Zur Judenfrage, Werke Band 1, Dietz Verlag Berlin, 1960,358f.), ebensosehr dem Mittelalter zugewandt ist und sich in der Notwendigkeit, die Völker  auszurauben, mit den Dschihadisten trifft. Zu erinnern sei nur an  die Tätigkeit von Frau Birgit Breuel an der Spitze der Treuhandgesellschaft. Breuel, die die Oxford Universität ohne Abschluss verlassen hatte, war  besessen von einer wahren Privatisierungsmanie. Ihre erste Buchveröffentlichung „Es gibt kein Butterbrot umsonst“ hatte zu Recht Schlimmes ahnen lassen, obwohl sie den Konzessionären der Skandalspielbank Hannover/Bad Pyrmont als Finanzministerin im hannoverschen Hotel »Luisenhof« einen großzügigen Ausgleich versprach: „Meine Herren, es wird nicht nur ein Butterbrot sein“. Wir haben es hier mit einer Christin zu tun, die erst mit sich im reinen ist, wenn sie den Reichen gibt, was sie den Armen genommen hat.

Während den Kindern in den sozialistischen Ländern  ein wissenschaftliches Weltbild vermittelt wurde und wird und für die Pfaffen ganz im Geiste Voltaires eine Bannmeile um das einheitliche sozialistische Bildungssystem gezogen wurde und wird, prügelten in der BRD klerikale Sadisten Heimkinder grün und blau. Ich verweise auf das 2006 erschienene Buch von Peter Wensierski: „Schläge im Namen des Herrn. Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik“. Am 8. September 2015 demonstrierten Opfer der Heime in Hannover gegen das Kirchenamt der hannoverschen Landeskirche: „Ehemalige Heimkinder fordern Entschädigung – keine Almosen“ stand auf ihrem Transparent. Ein 73jähriger aus Hannover berichtete, dass die Jugendlichen ohne Entgelt Torf stechen mussten, sexuell missbraucht und geschlagen wurden und dass sie (wie bei den Talibans) nicht zur Schule gehen durften. „Ich habe zugesehen, wie sie einen Freund von mir totgeschlagen haben“. (Gabriele Schulte: „Einst gedemütigt, heute abgespeist“, Ehemalige Bewohner kirchlicher Kinderheime fordern höhere Entschädigung, in: Hannoversche Allgemeine vom 9. September 2015). Wer heute noch behauptet, die Religion habe einen humanen Kern, gehört ganz einfach mit dem Lasso eingefangen und unter die Kängurus Australiens ausgesetzt.

Trotz aller hohlen und unwissenschaftlichen Kritik am 'IS' durch die Christen, liegt eine frapannte Identität zwischen ihnen vor.  Einig sind sich die islamisch-christlichen Kreaturen des Mittealters darin, dass es zur Unterdrückung der internationalen Arbeiterklasse Staatsterror und religiöse Verdummung der Massen geben muss. Die Werke von Marx und Engels landeten nach dem Ende der DDR auf der Müllkippe und in Palmyra werden heute Kulturdenkmäler ersten Ranges zerstört. Es besteht heute die Gefahr, dass der Hass fortschrittlicher Menschen gegen die mitellalterlichen Dunkelmänner durch die bürgerlich-christlichen Massenmedien nur in eine Richtung gegen den radikalen Islam gerichtet wird. Hier gilt es, gegen den Strom zu  schwimmen und mit atheistischer Aufklärung gegen den menschenverachtenden Menschenkehricht anzutreten. Logik ist nie einseitig. Gerade durch den Terror im Namen Allahs kann es weltweit zu einer Aufwertung der christlichen Religion kommen zum Nachteil der Arbeiterklasse. Indem die christlichen Terroristen sich lauthals weltweit vom islamischen Terror distanzieren, und die Massenmedien stellen ihnen dazu jede beliebige Sendezeit zur Verfügung, spreizen sie sich auf in dem Sinne, dass es eben eine schlechte und eine gute Religion gäbe.

 



20.12.15 09:20

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